
Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Bowling-Wissen
Die Bowlingbahn
Bowlingbahnen bestehen aus lackiertem Holz oder Kunststoff, welcher mit einem dünnen Ölfilm überzogen wird. Man unterteilt die Bahn in folgende fünf Bereiche:
- Anlauf
- Foul-Linie
- Lauffläche
- Pindeck
- Gutter
Der Anlauf ist der einzige Bereich der von Spielern betreten werden darf.Hier bereitet der Spieler seinen Wurf vor, und führt ihn anschließend aus.
Die Foul-Linie trennt den Anlaufbereich von der Lauffläche der Bowlingbahn. Üblicherweise ist diese mit einer schwarzen Linie gekennzeichnet, und zudem mit einer Lichtschranke versehen. Bei einem Übertritt des Spielers wird dessen Fehlverhalten von der Lichtschranke registriert und an den Computer gesendet.
Dieser zeigt dann ein (F) Foul an und lässt den Wurf ungültig werden.
Die Lauffläche befindet sich zwischen Anlauf (Foullinie) und Pindeck. Sie ist 60 Fuß (18,29 m) lang und wird normalerweise von Spielern nicht betreten. Der zuvor schon erwähnte Ölfilm dient in erster Linie dem Schutz der Bahn. Zusätzlich macht dieser aber auch den Reiz für die Spieler aus, da er ihnen ein auf die Bahnverhältnisse angepasstes Spielverhalten abverlangt.
Die Lauffläche selbst wird wiederum in 3 Bereiche eingeteilt:
die „Heads“, die „Pines“ und das Backend. Letzteres stellt einen trockenen Bereich zwischen Öl und Pins dar, der dem StrikeBall die Möglichkeit bietet, Haftung zu erlangen und seinen „Hook“ in Richtung der „Gasse“ zu vollführen.
Das Pindeck stellt den Schussbereich der Bahn dar. Wie der Name schon sagt, stehen hier die 10 Pins, und warten darauf vom Spieler abgeräumt zu werden.
Das Gutter, im deutschen auch gerne „Rinne“ genannt, ist der Bereich rechts und links neben der Lauffläche und dem Pindeck.
Abmessungen:
| Breite der Bahn: | 1,04m |
| Länge des Anlaufs: | 4.57m |
| Bahnlänge (gesamt): | 19,16m |
| Lauffläche: | 18,29m |
| Länge des Pindecks: | 0,87m |
Nic 30.10.2010, 17.45 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Der Spareball
Die meisten Leute kennen den Spareball wahrscheinlich als normalen Bowlingball. Jedoch gibt es zwei Arten von Bowlingbällen: Den Strikeball und den Spareball. Wir gehen hier jedoch zunächst auf letzteren ein.
Der Spareball, auch Haus- oder Räumball genannt, besteht meistens aus Polyester und hat in der Regel keinen Kern. Diese Eigenschaft ermöglicht es dem Spieler sehr leicht einen geraden Wurf auszuführen. Ihre Verwendung finden sie meistens beim Abräumen ( sogenanntes "Sparen" ). Ihr Gewicht beläuft sich in der Regel auf zwischen 6 bis 16 lbs.
Durch ihre Polyesterschale sind dem Design kaum Grenzen gesetzt, so findet man auch sehr ausgefallene Motive auf ihnen. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte "Showbälle", welche aus durchsichtigem Polyester bestehen und in der Mitte von Schlangen über Totenköpfe bis hin zu Schlümpfen alles bieten.
Fabian 17.09.2010, 19.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL
How to hook the Ball - Abwurf Tipps
Vor einigen Tagen haben wir uns dieses Video schon einmal angesehen und die darin gezeigten Tipps für gut befunden.
Aus diesem Grund noch einmal für die Blogakte:
Nic 09.09.2010, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Bowling- Spielregeln
Ein Spiel besteht aus 10 Frames, also 10 Runden, in denen man versucht möglichst mit dem ersten Wurf alle Pins umzuhauen, und einen Strike zu bekommen. Hat man Erfolg ist der Frame nach dem ersten Wurf beendet. Lässt man jedoch ein paar Pins stehen, so hat man einen zweiten Versuch das Feld zu räumen und die Chance auf einen Spare.
STRIKE
SPARE
SPLIT
OFFENER FRAME
FEHLER
FOUL
BAHNMANIEREN
Nic 28.08.2010, 13.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Die Geschichte des Bowling
Am Ende des 19. Jahrhunderts entstand in den Vereinigten Staaten eine Variante des Präzisionssports Kegeln: das Bowling. Dabei wird ein mit Bohrungen für die Finger versehener Ball auf eine Formation von zehn Pins geworfen.
Die deutschen und holländischen Einwanderer brachten das europäsche Kegeln mit in die neue Welt und daraus entwickelte sich das Bowling.
Das Kegeln selbst geht in der Geschichte sehr weit zurück - bis in das antike Ägypten. 3500 v. Chr. soll dort eine Urform des Kegelns schon betrieben worden sein.
Vorformen des heutigen Kegelns entstanden im frühen Mittelalter: Seit dem 12. Jahrhundert sind volkstümliche Kegelspiele nachgewiesen. 1157 wird in der Chronik von Rothenburg ob der Tauber Kegeln als Volksvergnügen beschrieben. (> Geschichte des Kegelns bei Wikipedia)

Holzschnitt, 16 Jhd. Quelle: Wikipedia/gemeinfrei

Bowlingbahnen im Windsor Club, um 1910 - Quelle: Wikipedia
Während des Zweiten Weltkrieges kam es zur Auflösung der IBA. Im Oktober 1950 wurde der Deutsche Keglerbund e.V. von der 1949 gegründeten "Arbeitsgemeinschaft für Sportkegler" wieder ins Leben gerufen und 1952 schloss sich die Bundesrepublik Deutschland dem Weltdachverband FIQ an. In den 50er und 60er Jahren fand eine verstärkte Verbreitung des Bowling statt, was sich auf die ersten automatischen Aufstellmaschinen und die ersten Übertragungen im Fernsehen zurückführen liess.
Zu Beginn der 60iger Jahre wurden die ersten Großanlagen angelegt. 1970 ging die neu gegründete Bowling-Bundesliga mit 12 Clubmannschaften/ Männer an den Start. Drei Jahre später folgten die Frauen.
Die Gründung der World Tenpin Bowling Association (WTBA) erfolgte 1973. Olympiawürdig gilt Bowling seit 1979. Aber trotz Demonstrationswettbewerben bei den Olympischen Spielen 1988 wurde Bowling nicht ins olympische Programm übernommen.
WOmBOwls - Bea 26.08.2010, 13.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Motivationstraining
Da ich ja momentan nicht der einzige bin, der seine Spielweise und vor allem seine Motorik überarbeiten muss habe ich hier mal zwei Anregungen für hochmotivierte Pinfanatiker.
Das erste Video stammt aus dem Jahre 1994. Ja, schon etwas her. Aber die Spielweise scheint recht aktuell und nicht aus der Art geschlagen. Wie es sich gehört spielt der Kollege eine 300. Während dessen werden aber Bewegungen und Haltung kurzfristig grafisch erfasst. Recht interessant.
Das zweite Video ist sichtlich neuer und auch dem Einen oder Anderen unserer Runde schon bekannt. Man kann sich von der Abwurftechnik weniger abgucken, nur der absolut präzise Lauf des Balles ist hier richtig gut zu beobachten.
Ausserdem ist es eine gute Motivationsspritze! :)
Nic 05.07.2010, 18.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL
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